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Aktuelles
29. März 2022

Die Sucht nach Aufregung – Wie wirkt sich Stress auf den Körper aus?

#workaholic, #workhard oder #playhard: Manche von uns fühlen sich erst dann energiegeladen und produktiv, wenn sie unter Druck stehen. Es ist das Gefühl der Achterbahn, der Rausch, der durch den Körper fährt und alle Sinne belebt. Aber diese Sucht nach Stress kann erhebliche Folgen haben. Dann wird Stress zu einer schwarzen Wolke, die immer mit uns zieht.

Was ist guter und schlechter Stress?

Viele denken, jede Art von Stress sei schlecht. Aber das ist nicht der Fall – es ist einfach nicht jeder Stress gleich gut. Chronischer Stress ist die schlechte Variante. Er belastet den Körper und verursacht Angstzustände, Müdigkeit, Bluthochdruck und Depressionen. Moderate Dosen von Stress aber, sollten wir mit offenen Armen empfangen.

Wie wirkt sich Stress auf die Leistungsfähigkeit aus?

Schulen wir unsere Reaktion auf mäßigen Stress, hat es den Vorteil, dass der Druck und die Nervosität, die man dabei empfindet, die Leistung des Gehirns steigern kann. Die Verbindung zwischen den Neuronen im Gehirn wird gestärkt, die Aufmerksamkeitsspanne verbessert sich und man wird produktiver.

Diese bessere Gehirnleistung erklärt, warum einige Menschen unter Stress besser arbeiten. Knapp gesetzte Fristen können zu Höchstleistungen anspornen. Schätzen Sie einmal Ihre Leistung an Tagen, an denen Sie bei der Arbeit stärkerem Stress ausgesetzt sind, selbst ein. Vielleicht fällt Ihnen dabei selbst auf, dass Sie auch zu den Menschen gehören, die unter Druck konzentrierter und produktiver sind als an stressarmen Tagen.

Wie äußert sich chronischer Stress?

Stress kann einen zu einem stärkeren, widerstandsfähigeren Menschen machen. Der Schlüssel liegt darin, guten von schlechtem Stress zu unterscheiden. Solange er nicht chronisch ist, kann Stress eine positive Bereicherung für Ihr Leben sein. Wann aber wird Stress chronisch? Das wird er dann, wenn man eine regelrechte Sucht nach ständigem Druck entwickelt.

Wie erkennt man Stresssucht?

Wenn die Stressreaktion so zur Gewohnheit wird, wird es problematisch. Es ist der „Rausch“, der Stress auslöst und der süchtig machen kann. Gewöhnt man sich an ein gewisses Maß an Stress, wird es irgendwann notwendig, die „Dosis“ zu erhöhen, um den gleichen „Wohlfühl“-Effekt zu erreichen. Denn mit der Zeit entwickelt das Gehirn eine Toleranz für Stress. Man braucht also immer mehr davon, um den gleichen Rausch zu spüren.

Oft beginnt süchtiges Stressverhalten damit, dass FoMO (Fear of Missing Out – Angst, etwas zu verpassen) das Leben beherrscht. Das fällt gerade bei Teenagern auf. Symptome wie Müdigkeit, erhöhte Herzfrequenz, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, veränderter Appetit, Angstzustände, Reizbarkeit, Depressionen, Rückzug und ein geschwächtes Immunsystem weisen auf Stresssucht hin. Menschen, die sich ständig einem hohen Stressniveau aussetzen, sind oft auch anfälliger für andere Abhängigkeiten wie Drogen- oder Alkoholmissbrauch.

Was tun bei chronischem Stress?

Stresssüchtige beklagen sich über wenig Freizeit und fehlende Beziehungen. Sie kompensieren das aber sofort wieder mit noch mehr Stress. Denn ein Stresssüchtiger versucht immer, sich durch Ablenkung zu betäuben. Um dem Teufelskreis zu entkommen, muss man sich der Quelle des Unglücks stellen.

Man muss sich die Zeit nehmen und lernen, im gegenwärtigen Moment zu leben. Denn nur in der Verlangsamung wird man sich erholen können. So nimmt auch die Genesung von dieser Erkrankung einige Zeit in Anspruch. Pflanzliche Mittel aus der Apotheke helfen, die Nerven und Abwehrkräfte gegen Stress zu stärken. Die Aminosäuren L-Arginin und L-Asparaginsäure wirken zum Beispiel auf die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion der Leber ein. Daraus ergeben sich günstige Effekte auf die Funktion von Herz- und Skelettmuskulatur.

Was macht der Darm bei Stress?

Belastungen, wie ständiger Stress, können Entzündungen im Darm fördern. Auf lange Sicht nimmt unsere Darmflora dabei schwere Schäden. In Folge wird der Darm durchlässig für Keime und Krankheitserreger. Deswegen ist es wichtig, gerade den gesunden Bakterien im Darm Aufmerksamkeit zu schenken. Unsere Darmflora hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Psyche und bestimmt mit, wie wir mit Stress umgehen. Produkte aus der Apotheke agieren dabei als „Stressmanager“ und leisten einen wichtigen Beitrag zur normalen Funktion des Nervensystems.

Welche Nährstoffe verliert der Körper bei Stress?

Mit der Einnahme von wichtigen Vitaminen und Vitalstoffen in Form von Kombi-Präparaten aus der Apotheke sorgen Sie für Ihr Wohlbefinden. Denn es gibt auch viele weitere pflanzliche Mittel, die gegen Stress und somit zur Stärkung des Nervenkostüms beitragen. Neben Ginseng ist das auch Ginkgo oder Lecithin für die Konzentration fördernd. Die Omega 3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) trägt zur Erhaltung der normalen Gehirnfunktion bei. Aber auch kleine Übungen wie Meditation, Atemübungen, Tagebuchschreiben und Sport senken das Stressniveau.